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News: Japanischer Garten in Düsseldorf
jap-baumpflege100.jpg25.06.08/Japanischer Garten in Düsseldorf
Gärtner aus Fernost am Rhein zu Gast
Japanischer Garten wird getrimmt/Experten bringen Kiefern und Ahorn mit klangvollen Namen in Form.
 

Zwei Gärtner aus Japan arbeiten zurzeit im Nordpark im Japanischen
Garten am Rhein. Der Besuch der Experten aus Fernost ist regelmäßiger
Bestandteil der Pflege dieses gärtnerischen Kleinods. Alle zwei bis drei
Jahre kommen sie, um dem Grün den letzten Schliff zu geben. "Die Mitarbeiter
des Gartenamtes, die die Pflege während der übrigen Zeit übernehmen,
erhalten von ihnen wichtige Tipps im Hinblick auf die fernöstliche
Gartenkultur und -pflege. Sie werden beraten und fortgebildet",
betonte Gründezernentin Helga Stulgies. Der Verein "Japanischer Garten
in Düsseldorf" lässt sie dazu eigens aus dem Herkunftsland der Gärten
einfliegen.
 

jap-baumpflege-01-a.jpg
 

Die Gärtner aus Japan verleihen zum Beispiel dem "Baum, der die
Strahlen der untergehenden Sonne filtert" oder dem "Baum des aufrechten
Geistes" und anderen Bäumen und Sträuchern der Anlage noch bessere
Form. Schwerpunkt der aktuellen Arbeiten sind Schnitte an den
geformten Schwarzkiefern und Japanischen Ahornbäumen. Zuletzt waren
2005 Experten aus Nippon an den Rhein gekommen, um den Japanischen
Garten zu trimmen.
 

jap-baumpflege-04-a.jpg
 

Die Düsseldorfer verdanken den 1975 fertig gestellten Japanischen Garten
den im Stadtgebiet ansässigen japanischen Firmen und der japanischen
Gemeinde. In diesem Zusammenhang wurde der Verein "Japanischer
Garten in Düsseldorf" gegründet, der seinerzeit die Planung und
den Bau des fernöstlichen Gartenjuwels in Höhe von 1,9 Millionen Mark
finanzierte. Ohne Zweifel existiert dank des kontinuierlichen Engagements
des Vereines in der Landeshauptstadt eine der attraktivsten und
sehenswertesten japanischen Gartenanlage mit überregionaler Bedeutung.
Die japanischen Gärtner werden am Mittwoch, 25. Juni, die Arbeiten
abschließen, ihr Werkzeug wieder einpacken und den Heimweg antreten.
"Dann wird das Gartenamt die Anlage in seine Obhut nehmen und
die besonderen Kenntnisse der japanischen Gartenpflege, die sich die
städtischen Gärtner angeeignet haben, weiter ausüben", erklärte Gartenamtsleiter Manfred Krick.
 

jap-baumpflege-03-a.jpg



Hintergrund: Japanischer Garten
In einer nordwestlichen Ecke des Nordparks, dort wo der Park am stillsten
und beschaulichsten ist, finden Besucher ein Garten-Juwel der besonderen
Art: den Japanischen Garten am Rhein. Ein von japanischen
Firmen und der japanischen Gemeinde in Düsseldorf gegründeter Verein
hat den 5.000 Quadratmeter großen Garten der Düsseldorfer Bevölkerung
1975 als Zeichen besonderer Verbundenheit geschenkt.
Im Jahr 1971 gab es in der Landeshauptstadt erste Untersuchungen, ob
in Düsseldorf ein japanischer Garten angelegt werden kann. In diese
Diskussion schaltete sich zwei Jahre später die Japanische Gemeinde
selbst ein. Unter dem Dach der Japanischen Industrie- und Handelskammer
in Düsseldorf gründete die japanische Gesellschaft einen Verein
Japanischer Garten in Düsseldorf. Am 31. Mai 1974 wurde der erste
Spatenstich getan. Auf insgesamt 1,9 Millionen Mark beliefen sich die
Kosten für die Einrichtung. Am 24. Mai 1975 wurde der Japanische
Garten am Rhein der Bevölkerung übergeben. Tausende Düsseldorfer
waren in den Garten gekommen, als der damalige japanische Botschafter
in der Bundesrepublik, Akira Sono, den Garten offiziell an den damaligen
Oberbürgermeister Klaus Bungert übergab.

Beim Verständnis der Funktion von Gärten gibt es zwischen Deutschen
und Japanern erhebliche Unterschiede. Während die Japaner ihren Gärten
sehr symbolische Bedeutung beimessen und als Orte der Besinnung
verstehen, sind Gärten in Deutschland mehr praktisch Orte der Erholung.
Dies führt zum Beispiel dazu, dass immer wieder Besucher Stühle
aus dem umgebenden Nordpark in den Japanischen Garten am Rhein
tragen, um sich darauf nieder zu lassen. Auch haben die deutschen Besucher
im Laufe der Zeit neben den bestehenden Wegen einen Trampelpfad
"eingerichtet". Dies würden Japaner in ihren Gärten nie wagen.
Dennoch wurde der Pfad inzwischen mit Einverständnis der japanischen
Gartenbaumeister befestigt und so in den Japanischen Garten am Rhein
integriert.

 
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