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Viren [...]
Bakterien [...]
Pilze [...]
Tierische Schädlinge [...]
Mangelerkrankungen [...]

 

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Viren

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Bakterien

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Pilze
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Melampsoridium betulinum Kleb.
Birkenrost
birkenrostanl.jpgIhn erkennt man an den gelben bis orangen Pusteln auf der Blattunterseite. Die entsprechenden Stellen sind auf der Blattoberseite gelb verfärbt.

 


birkenrost.jpgDie mit diesem Pilz befallenen Blätter werden frühzeitig abgeworfen, bei jungen Pflanzen kann der Befall zum Absterben großer Astpartien oder des ganzen Baumes führen. Der Birkenrost macht einen Wirtswechsel zur Lärche durch. Die Bekämpfung erfolgt entweder vorbeugend im Frühjahr oder bei Befall durch Einsprühen mit einem Fungizid gegen Rostpilze.


Die mit diesem Pilz befallenen Blätter werden frühzeitig abgeworfen, bei jungen Pflanzen kann der Befall zum Absterben großer Astpartien oder des ganzen Baumes führen. Der Birkenrost macht einen Wirtswechsel zur Lärche durch. Die Bekämpfung erfolgt entweder vorbeugend im Frühjahr oder bei Befall durch Einsprühen mit einem Fungizid gegen Rostpilze.Die mit diesem Pilz befallenen Blätter werden frühzeitig abgeworfen, bei jungen Pflanzen kann der Befall zum Absterben großer Astpartien oder des ganzen Baumes führen. Der Birkenrost macht einen Wirtswechsel zur Lärche durch. Die Bekämpfung erfolgt entweder vorbeugend im Frühjahr oder bei Befall durch Einsprühen mit einem Fungizid gegen Rostpilze.
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Echter Mehltau der Hainbuche
echtermehltanl.jpgAuch bei der Hainbuche zeigt sich der echte Mehltau durch einen grau-weißen, mehligen Belag auf der Blattoberseite.






echtermehlt.jpgEine vorbeugende Behandlung durch eine Spritzung im Frühjahr während
des Austriebes mit einen Fungizid
gegen echten Mehltau. Bei Befall ist
eine mehrmalige Spritzung mit dem gleichen Mittel erforderlich.










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Nectria galligena

Obstbaumkrebs
obstbaumkrebs.anl.jpgDen Obstbaumkrebs, der durch einem Pilz  verursacht
wird, erkennt man zunächst an eingesunkenen
abgestorbenen Rindenpartien, die rötlich verfärbt sein
können oder borkenähnlich aufbrechen.

 

 

Die Infektion erfolgt in der Regel an Schnittstellen und kann beim Bonsai ebenso im Stammbereich wie auch an einjährigen Ästen auftreten. Später entstehen an den infizierten Stellen krebsartige Anschwellungen.

Die Verbreitung erfolgt über Sporen, die in kleinen rötlichen Fruchtkörpern auf
den Wucherungen oder am Mycel zwischen den Rissen auf der abgestorbenen Rinde entstehen.
 
obstbaumkrebs.jpgDer Obstbaumkrebs findet sich an
Apfel- oder Birnbäumen ebenso wie
an Erlen, Buchen, Weißdorn und
Eberesche.

Eine Bekämpfung ist unbedingt erforderlich, weil dort wo die Rinde astumfassend befallen ist, der darüberliegende Bereich komplett abstirbt. Da der Pilz besonders gerne auch den Stamm infiziert, kann die komplette Krone absterben.
Bekämpfung: Die befallenen Stellen werden bis in den gesunden Bereich ausgeschnitten. Das entfernte Material am besten verbrannt. Im Herbst wird der Baum mit kupferhaltigen
Spritzmittel mehrfach behandelt. Dies sollt im Frühjahr vor dem Austrieb
noch einmal wiederholt werden.

 

 



 

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Tierische Schädlinge
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Eriolsoma lanigerum Hausm.
Blutlaus
blutlausanljpg.jpgDie Blutlaus ist ein gefährlicher Schädling am Apfelbaum, fällt hauptsächlich dadurch auf, dass sie nicht an den Blättern sondern  an holzigen Teilen des Baumes saugt.





blutlausa.jpgAn den befallenen Stellen entstehen krebsartige Geschwulste. Die Laus ist leicht an ihrer wollig-weißen Wachsausscheidung zu erkennen. Zerdrückt man die darunter sitzenden Tiere erhält man ein blutrotes Mus, daher der Name. Sie überwintert im Wurzelbereich und saugt dort in milden Wintern weiter und lässt stark wulztige Wurzelansätze entstehen. Eine Behandlung mit einem Spritzmittel gegen Läuse das auch die schützenden Wachsfäden überwinden kann ist unbedingt erforderlich.



blutlausb2.jpgOft muss die Massnahme mit starkem Spritzdruck, auch im Wurzelbereich mehrfach wiederholt werden. Sind Blutläuse einmal aufgetreten muß der Bonsai regelmäßig, auch noch im nächsten Jahr, kontrolliert werden.

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Mikiola fagi

Buchenblattgallmücke 
buchengallanl.jpgSie verursacht durch das Saugen ihrer Larve die Entwicklung eine Galle.

 

 

In dieser lebt jeweils eine Larve. Hier findet auch die Verpuppung statt. Bei starkem Auftreten reicht das Absammelt der befallenen Blätten um diese Insekten nachhaltig zu dezimieren.


buchengall11.jpg


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Stenolechia gemmella
Eichentriebmotte
eichentriebmotteanln.jpgEin kleiner (ca. 1 cm) Falter, legt ihre Eier an junge Triebe der Eiche.





Die schlüpfende Larve frisst sich in den Trieb und höhlt diesen aus. Meist verpuppt sie sich hier.

eichentriebmotten-.jpgEin Befall wird oft erst bemerkt, nachdem im Frühjahr die Endtriebe nicht austreiben. Die Ausflugöffnungen der Falter sind leicht zu erkennen.






















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Phylloxera coccinea

Eichenzwerglaus
eichenzwerglausanl.jpgKleine gelbe Flecken auf der Blattoberseite der heimischen Eichen verraten eine Besiedlung mit der Eichenzwerglaus, die auf der Blattunterseite an der Saugstelle leicht zu erkennen ist.

 


Die meist organge bis leuchtend gelb gefärbten Tiere sitzen einzeln und bewegen sich von ihrem „Fressplatz“ nicht weg. Sie lassen sich bei schwachem Befall durch das Absammeln der geschädigten Blätter bekämpfen. Bei starkem Befall werden die Blätter im Sommer braun und fallen ab. Deshalb sollte beim Erkennen mit einem Mittel gegen saugende Insekten gesprüht werden.

eichenzwerglaus.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Laus überwintert an der Rinde als Winterei. Eine Bekämpfung im Winter mit einem Winteröl ist bei bekanntem Befall ratsam.

 

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Psyllopsis fraxini L.
Eschenblattfloh
Er verursacht zunächst eine gelbliche Verfärbung der Saugstellen. Die Blätter färben sich später an diesen Stellen rötlichbraun, rollen sich ein und treiben leicht blasig auf.

In den eingerollten Blattteilen saugen die Larven, die zusätzlich durch wollige Wachsausscheidungen geschützt sind.

Pro Jahr treten 2 Generationen auf. Die ausgewachsnen Tiere fliegen zu Beginn und gegen Ende des Sommers und legen ihre Eier an der Rinde ab. Die am Sommerende abgelegten Eier überwintern hier.

Eine Bekämpfung ist leicht durch das Entfernen der befallenen Blätter möglich. Die Wintereier können mit Winteroel (z.B.: Promanal) abgetötet werden.

 
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Cydia pactolana
Fichtenrindenwickler
fichtenrindenwianl.jpgEinen Befall durch den Fichtenrindenwickler, einem ca. 10mm großen Nachfalter, erkennt man an den Kotballen, die die Larve auf der Borke von Fichten ablädt.

 

Der Falter legt von Mai bis Juni seine Eier an die Borke von ca. 20 Jahre alten Stämmen in die Nähe von Astquirlen. Die Raupe frist unter der Borke bis zum Frost., überwintert hier, frist im Frühjahr weiter und verpuppt sich in dieser Fraßhöhle im Mai. Typisch sind neben dem Kothaufen der die Eintrittsöffnung verbirgt die Harztränen um die Fraßhöhle.

fichtenrindenwicklerb.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Bekämpfung können die Fressbereiche der Larven geöffnet und die Larve manuell entfernt werden. Mit einer kleinen Spritze kann auch  ein Insektizid durch die Eintrittsöffnung in die Fresshöhle gegeben werden.

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Diprion pini

Kiefern-Buschhornblattwespe
kieferbuschh.anl.jpgDiese auf  Kiefern lebende Vertreterin der Familie der Buschhornblattwespen (Diprionidae) legt ihre Eier vom Sommer bis zum Herbst an Kiefernnadeln.





Aus den hier überwinternden Eier schlüpfen gesellig lebende graugrüne Larven, die von Kiefernnadeln leben. Fressfeinde werden durch synchrone ruckartige Bewegungen irritiert. Werden sie nicht rechtszeitig bemerkt, können sie leicht innerhalb einer Woche einen Bonsai kahl fressen. Der Kokon, der die Puppe aufnimmt, ist an den Nadeln angeheftet, kann aber auch am Boden gefunden werden. Die ausgewachsenen Tiere werden nur ca. 10mm groß. In wärmeren Gegenden können in einem Jahr auch zwei Generationen auftreten. In manchen Jahren kommen sie sehr häufig vor.

kieferbuschhornblattwespe.jpg

 
Eine Bekämpfung kann durch Absammeln der Larven erfolgen. Bei starkem Befall ist eine Behandlung mit einem Mittel gegen saugende und beißende Insekten .

 
Acantholyda hieroglyphica
Kiefernkulturgespinnstblattwespe

 Wie in jedem Jahr ist sie auch jetzt wieder da: 
Die Kiefernkulturgespinnstblattwespe, (Acantholyda hieroglyphica)  deren Larve Kiefernnadeln frisst.





Der Köcher aus Kotballen in dem die Larve lebt ist leicht zu erkennen.

Geschützt vor Fressfeinden lebt diese in einem Köcher, den sie aus den eigenen Kotballen zusammen spinnt. Von hier aus kann sie, wenn sie nicht vorher bemerkt wird, ganze Äste zweinadeliger Bonsai-Kiefern kahl fressen. Äste ohne Nadeln sterben bei Kiefern ab, deshalb sollten Kiefern im Sommer regelmäßig nach den auffälligen Köchern abgesucht werden.

Sie lassen sich leicht entfernen und mit ihnen auch die gefräßige Larve.


kiefernkulturgespinnstblatt Larve der Kiefernkulturgespinnstblattwespe (Köcher wurde teilweise entfernt)
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Eriophyes leiosoma
Lindengallmilbe
lindengallmilbe.anl.jpgFlache, filzige gelbliche bis rötliche Auswölbungen von zunächst ca. 5 mm Druchmesser, auf den Linden-Blättern verursacht die Gallmilbe Eriophyes leiosoma.


Die befallenen Flächen vergrößern sich nur langsam. Die besiedelten Blätter  werden vorzeitig abgeworfen.
Die ausgewachsenen Tiere erreichen eine Größe von ca. 0,1 bis 0,2mm, sind also mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.
Die Entwicklung erfolgt vom Ei über ein Larven – und ein Nymphenstadium bis zu Erwachsenen Tier.

lindengallmilbe.b.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Eine Dezimierung kann durch das Entfernen und Vernichten der befallenen Blätter durchgeführt werden. Eine Behandlung im laublosen Zustand mit einem Winter- oder auch Sommeröl (z. B.: Promanal) ergänzt eine erfolgreiche Bekämpfung.

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Caliroa annulipes
Kleine Lindenblattwespe
kl.lindenbl.wespeanl.jpgDie kleine, (bis 6 mm) schwarze Blattwespe fällt durch das Fraßbild der nacktschneckenähnlichen Larven auf.







Diese fressen sehr häufig unter Eichenblättern aber auch an anderen Laubbäumen zum Beispiel der Linde. Die abgefressenen Stellen des Blattes werden schnell auf der Oberseite braun.

kl.lindenbl.wespe.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Bekämpfung kann durch das Absammeln der befallenen Blätter erfolgen. Bei starkem Befall kann ein Blattschnitt notwendig werden. Auch eine Spritzung mit einem Mittel gegen saugende und beißende Insekten kann sinnvoll sein.

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Neuroterus quercusbaccarum
Linsengallmilbe
linsengall-neuanl.jpgDie Gallwespe Neuroterus quercusbaccarum verursacht
während ihrer Entwicklung 2 verschiedenen Gallen.

 

Im Frühjahr legen die Weibchen ihre Eier an die Knospen von Eichen. Hierdurch entwickeln sich einzeln oder paarweise sitzende Weintraubenähnliche Gallen
unter den jungen Blättern. In jeder Galle entwickelt sich jeweils eine Larve über ein Puppenstadium bis zum Geschlechtsreifen Tier.


linsengall-n.jpg

 Die darauf folgende 2. Generation entwickelt sich in linsenförmigen Gallen auf
der Eichenblattunterseite. Hier überwintern diese und entwickeln sich wieder
über ein Puppenstadium während des Winters bis zum ausgewachsenen Insekt.

linsengan.jpg

 

Diese im Winter die Gallen verlassenden Tier sind ausschließlich Weibchen. Die Gallwespe kann durch das vernichten des mt Linsengallen befallenen Laubes erfolgen

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Stephanitis rhododendri
Rhododenron-Hautwanze
rhododendronhautwanzeanl.jpgDie Rododendronhautwanze verursacht durch das Saugen der Larven und der ausgewachsenen Tiere eine gelbliche Sprenkelung auf der Blattoberseite.

 

 

Die Blattunterseite zeigt oft zahlreiche blasige dunkelbraune bis schwarze kleine Gebilde. Hierbei handelt es sich um die Kotablagerungen der Schmarotzer. In einigen Fallen rollen sich die Blattränder zusammen und die stak befallenen Blätter trockenen ein.

rhododendronhautwanze.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Die Überwinterung erfolgt in der Regel als Ei. Diese kann man dann mit einer Lupe in der Nähe der Hauptader  aufspüren.

Eine Bekämpfung kann durch mehrmaliges Spritzen mit Spruzid erfolgen.

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Rhabdophaga salicis
Weidenrutengallmücke
weidenr.gallm-anl.jpgStarke Verdickungen an den jungen Trieben weisen auf einen Befall durch die Weidenrutengallmücke hin.

 

 

Im Mai legt das Weibchen seine Eier an junge Weidentriebe oder Knospen. Die schlüpfenden Larven dringen in den Trieb ein, wodurch eine gekammerte Verdickung entsteht. Jede Larve überwintert in ihrer Kammer und verpuppt sich erst im Frühjahr um nach einigen Wochen als erwachsenes Tier die Galle zu verlassen.

weidenr.gallm.jpg

 

   

Eine Bekämpfung ist leicht durch das Entfernen der Verdickungen möglich.

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